Projekt : Schule Grang, Wiederaufbau
Ort : Grang Village, Ramche, Rasuwa
Unterstützt : 156 Schüler
Sponsoren : Chay Ya Austria, Lopoca Ltd
Durchgeführt von : Chay-Ya Nepal, ungelernte Arbeitskraft wird von den DorfbewohnerInnen gestellt, Material und Wissenstransfer von Chay Ya Nepal, Projektpartner LACCoS
Zeitraum : 2017-2018
Status : Ongoing

Das Erdbeben im April 2015 hat die Region Rasuwa besonders hart getroffen. 70-80 Prozent der Häuser in diesem Gebiet wurden zerstört. Unser Team hat in dieser abgelegenen Region bereits zwei Tage nach dem Beben Soforthilfe (Decken, Zeltplanen, Nahrungsmittel, Medikamente) leisten können und erhielt danach, wegen unzureichender Hilfe durch andere INGOs , immer wieder Anfragen zur Unterstützung zum Wiederaufbau von Schulen.

Das Dorf Grang liegt auf 2210 Meter, und wird zum größten Teil von der Ethnie der buddhistischen Tamang bewohnt. Besonderheit dieser Schule ist die große Zahl an Mädchen, da 92 Mädchen und 64 Jungen zwischen fünf und zehn Jahren hier unterrichtet werden.
Im April 2016 haben wir die Baustelle besucht, und uns mit den LehrerInnen und Eltern der Kinder getroffen, um die Pläne für den Wiederaufbau zu besprechen.

Seit dem Erdbeben findet der Unterricht in Zelten statt, die Baustelle wurde schon gesäubert und die Steine auf der Seite aufgestapelt. Derzeit warten wir auf das Ende des Monsoons, des jährlichen großen Regen, und schätzen dass wir im Oktober 2016 mit dem Wiederaufbau  der benötigten 4 Klassenzimmer beginnen können.

Auf Grund des besonderen Augenmerks auf Nachhaltigkeit werden im Normalfall die Gehälter der LehrerInnen, sowie das Unterrichtsmaterial an den von uns unterstützten Schulen von der Regierung getragen. Unter besonderen Umständen, wie etwa in sehr abgelegenen Schulen oder im Falle ethnischer Randgruppen, werden diese Kosten für ein Jahr von Chay Ya getragen.

Update Dezember 2017

Der Rohbau inklusive Dach steht, bald kann mit dem Verputz, der Verlegung der elektrischen Leitungen, dem Streichen der Wände und der Einrichtung begonnen werden!

Update Oktober 2017

Leider konnte wegen der fast viermonatigen Flutkatastrophe nicht auf der Baustelle weitergearbeitet werden, die Straßen waren unpassierbar, und Nachschub an Baumaterial somit nicht verfügbar. Derzeit trudeln täglich Lastwagen mit dem benötigtem Material ein, und es wird fleißig am Dach gebaut.

Update März 2017

Die Fundamente wurden gegraben, mit Zement ausgegossen und die über 4 Meter langen Eisenstangen für die stützenden Säulen fixiert. Auch die Wände sind schon in Arbeit: Ziegel für Ziegel wächst die Mauer nach oben!

Update November 2016

Nach einem extrem starken und langen Monsoon sind die gefährlichen Straßen in die Berge nun endlich wieder offen! Zement, Ziegel, Eisenstangen und weiteres Baumaterial wurde mit kleinen Lastwagen bis ins Dorf gefahren, und von der Bevölkerung noch weitere 30 Minuten zu Fuß auf dem Rücken bis zur Baustelle getragen. Wir hoffen auf ein schnelles Trocknen des Bodens, damit mit den Fundamenten für die Schule begonnen werden kann!

Bilder April 2016

Kamal Thapa und Sabine Klotz besuchen die Schulkinder in einem der Notfalls-Zelte, in dem der Unterricht derzeit statt findet.