Tilottama, Rupandehi
WOHNHEIM FÜR (TAUB-)BLINDE KINDER
Bau eines Wohn- und Lernzentrums
Ort
Manigram,
Ward-5,
Tilottama Municipality,
Distrikt Rupandehi
Umsetzung
Chay Ya Nepal,
Tilottama Municipality
Partner
RTL Stiftung,
anonyme Stiftungen
Zeitraum
2026 - 2027
Für
47 (taub-)blinde Kinder
Status
Laufend
Projekt
Die Shree Shanti Namuna Mittelschule ist in der Gemeinde Tilottama gelegen, einer der am schnellsten wachsenden Gemeinden im Distrikt Rupandehi. Sie ist für viele Kinder ein zentraler Bildungsstandort. Über 7.000 Schüler*innen werden hier unterrichtet, darunter viele Kinder mit Behinderung. Derzeit besuchen 47 blinde und taubblinde Schüler*innen im Alter von 6 bis 18 Jahren die Schule, die trotz ihres hohen Unterstützungsbedarfs keinen adäquaten Zugang zu Wohn- oder Schlafunterkünften haben. Ihre Eltern müssen die Kinder täglich zur Schule bringen und abholen, da der Schulweg oft zu lang und beschwerlich ist. Viele Eltern verbringen deshalb den gesamten Tag auf dem Schulgelände oder mieten zusätzlich eine Unterkunft in Schulnähe. Dadurch verlieren zahlreiche Familien jede Möglichkeit, einer Erwerbsarbeit nachzugehen, was zu erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Belastungen führt.
Um diesen Kindern einen geschützten Lernraum zu bieten, soll auf dem Schulgelände ein barrierefreies Wohnheim mit acht Zimmern auf zwei Stockwerken errichtet werden. Ergänzend sind spezielle Bildungs- und Therapieangebote sowie Trainings zur Förderung von Kommunikation, Mobilität und lebenspraktischen Fähigkeiten geplant. Diese Maßnahmen sollen die Selbstständigkeit der Schüler*innen stärken und sie langfristig auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereiten.
Die lokale Regierung hat sich bereit erklärt, sich mit 19 % an den Baukosten zu beteiligen und alle laufenden Kosten zu übernehmen.
Nachhaltigkeitsanspruch
Auf Grund des besonderen Augenmerks auf Nachhaltigkeit werden im Normalfall die Gehälter der LehrerInnen, sowie das Unterrichtsmaterial an den von uns unterstützten Schulen von der Regierung getragen.
Unter besonderen Umständen, wie etwa in sehr abgelegenen Schulen oder im Falle ethnischer Randgruppen, werden diese Kosten für ein Jahr von Chay Ya übernommen.







